Willkommen!
Esel sind empfindsame Tiere. Sie leben in Gruppen und pflegen Freundschaften. Als ursprüngliche Wüstentiere sind Esel sehr genügsam in Bezug auf Nahrung. Trockenes Gras, Kräuter, Gestrüpp reichen ihnen. Sie können auch relativ lange Durstperioden überstehen. Esel haben ein hervoragendes Sehvermögen. Sie kommunizieren mittels Körpersprache, Mimik, Lautäußerungen und Geruchssinn. Sie wandern in Streifgebieten von bis zu 15 km². Ihre scheinbare Sturheit, einfach stehen zu bleiben ist vielmehr ihre Fähigkeit Situationen auf ihre Gefährlichkeit hin abzuschätzen und sich zu entscheiden, ob ihnen Lebensgefahr droht. Sie haben in der Tierwelt kaum Feinde.
Dieses Bild zeigt einen wild lebenden Esel in der urbanen Umgebung von Moreno Valley (Kalifornien). Vor Jahrzehnten hatten Goldgräber sie in die Gegend als Lastträger mitgebracht und zurückgelassen. Zwei Tage vor der Aufnahme war eine Autofahrerin nachts mit einem Esel kollidiert, der dabei starb.
Dieser Esel stand dort am nächsten Tag noch da und wartete ...



Geschichten kommen und gehen

Für eine gewisse Zeit haben Geschichten eine Bedeutung, bevor sie natürlich wieder aus dem kollektiven
Gedächnis der Menschheit verschwinden. Oft werden sie auch mit Gewalt ausgelöscht. Früher wurden die Geschichten immer wiedererzählt und blieben im Gedächnis wach. Aber je mehr die Geschichten nun in Archive wandern, umso weniger sind sie im Gedächnis der Menschen verankert. Heute werden erfundene Vorkommnisse in den Medien als wahr verbreitet, ohne dass Jemand noch ihre Wahrheit überprüfen kann.
Wer macht sich schon unbenommen auf die Quelle zu prüfen, wenn oft schon das verhindet wird. Die, welche aber sich der Lügen bedienen, werden kaum zur Rechenschaft gezogen. Und wenn, wissen sie, daß ihre Lügen mit der Zeit wieder aus dem Gedächnis der Menschen verschwinden.


Hier werden Geschichten gesammelt, Echte und Erfundene. Herausfinden muß es der Leser selbst.